Naht der Anfang vom Ende der Gratiskultur im Netz?
Auf netzwertig.com hat Martin Weigert einen interessanten Artikel über Kostenlos vs. Kostenpflichtig geschrieben, in dem er eine sehr treffende Bemerkung anstellt:
Im Netz haben beide Ansätze ihre Berechtigung, sowohl kostenpflichtig als auch kostenfrei. Kostenlos ist dabei ohnehin nichts.
Dies ist anscheinend immer noch vielen Usern nicht bewusst. Bezahlt wird überall, nur eben manchmal nicht mit harter Währung sondern mit persönlichen Daten, die nur auf den ersten Blick nichts kosten. Wenn dieses Bewusstsein nun langsam wächst, könnte sich eine große Chance für Paid Content auftun, da sich der Benutzer zweimal überlegt, ob er nicht lieber einen kleinen Betrag dafür zahlt, ein Angebot anonym und ohne ewige Bindung an seine Onlineexistenz nutzen kann. Interessant wären dazu ein paar Zahlen, was mit Userdaten für eine Wertschöpfung betrieben wird. Das dürfte einigen Gratis-Verfechtern zu denken geben.
